Das Reisefazit

Der Versuch einer Zusammefassung.

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Ein Riesiges Dankeschön!!!

an alle, die uns für die Reise unterstützt haben.

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96. Reisetag   02 September 2019
Endlich zuhause

Ein gemütliches Frühstück bei Karsta, dann gingen wir die letzten 5 Stunden Heimfahrt an. Zuhause erwartete uns ein riesiger Stapel Post, liebevoll zusammensortiert von unserem Nachbar Volker.

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95. Reisetag   01 September 2019
Wieder in Deutschland im Chaos

Kurz vor dem Wecker piepste uns ein Piepsgerät von einem Angler aus dem Schlaf, das auf eine wackelnde Angelroute hinwieß. Sauber war der kleine See, kein Müll, einfach so europäisch. Ja, wir sind wieder zuhause. Noch nicht ganz, aber Europa ist wirklich unser Zuhause.

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94. Reisetag   31 August 2019
Zurück in den goldenen Käfig Europa

Wir tun uns schwer in der Zivilisation, einerseits ist es toll, sanitäre Anlagen zu verwenden, andererseits ist der Lärm und der Gestank schwer zu ertragen. Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker, aber wir waren bereits wach. Ein kurzes Frühstück bei Tamara, dann machten wir uns auf den Weg.

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93. Reisetag   30 August 2019
Transit in die Ukraine

Wir kommen der Europäischen Union näher, also wechselten wir die Nummernschilder wieder von den Kopien auf die Originale. Ja, wir hatten uns wieder den Wecker gestellt, weil wir 350 km und eine Grenze zu bewältigen hatten. Eine russische Grenze!

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92. Reisetag   29 August 2019
Zügig weiter durch Russland

Der Wecker weckte uns vor der Sonne, die sich noch hinter den Bäumen versteckt hatte. Der Himmel war klar, der Wind war eingeschlaffen. Gutes Reisewetter bei immer noch sehr kühlen Temperaturen. 8° C waren es, als wir aus dem Landy kletterten. Vor einer Woche hatten wir 30° mehr. Also die Rutiale runter rattern: Kaffee, Müsli, Kurzwäsche, Klamotten aufräumen, alles verstauen und weiter. Wir fahren langsam.

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91. Reisetag   28 August 2019
Zügig durch Russland

Das Wetter war massiv abgekühlt, mit 12° C empfing uns der Morgen in Oral. Als wir unser Frühstück vor dem Hostel einnehmen wollten, vertrieb uns sogar der Regen. So zogen wir noch früher als geplant los zur russischen Grenze. Die letzten 100 km in Kasachstan waren stürmisch und wechselhaft.

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90. Reisetag   27 August 2019
Sprung in der Scheibe

Eigentlich nur noch nachhause fahren, also 4000 km. Etwa eine Woche. Alles war wieder vorbereitet. Die ersten 50 Kilometer nach Norden sollten schlecht sein, aber zu unserer Verwunderung war nagelneuer Belag auf der Fahrbahn Stellenweise mußte man 40 fahren, wegen Rollsplitt. Dann kam uns einer mit etwa 100 Sachen entgegen, es tat einen lauten Schlag und wir hatten einen Sprung in der Scheibe. Mist. Und ich dachte, der Kelch würde an uns vorbei gehen.

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89. Reisetag   26 August 2019
Zurück in die Zivilisation

Was eine Scheiß Nacht. Es stürmte, Regen prasselte auf das Autodach, dabei noch die Hitze, an Schlaf war kaum zu denken. Vor allem pfiff der Wind Staub ins Auto, weil wir ein Fenster offen hatten, der machte das Atmen arg schwer. Völlig gerädert krochen wir am Morgen aus der Karre. Ja, da lernt man schon den Schutz einer festen Behausung schätzen. Immerhin waren unsere Befürchtungen gerechtfertig gewesen, und wir waren von der Klippe weggefahren, bevor das Unwetter los ging.

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88. Reisetag   25 August 2019
Noch größere Kreidefelsen

Selten hatten wir so gut geschlafen. In der Nacht war es abgekühlt, die Felsen spendeten uns schatten bis um 9:00. So konnten wir richtig ausschlafen. Sogar der Wind hatte uns in Ruhe gelassen. Gegen 12:00 wurde es uns zu heiß, wir packten ein und zogen weiter nach Osten, wo noch größere Kreideformationen standen.

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87. Reisetag   24 August 2019
Kreidefelsen am Ustjurt-Plateau

Kriesenbesprechung: in Beineu gibt es keinen Diesel. 4 Autos ohne Kraftstoff, zwei Italiener und wir. Pierre-Allain zog los auf die Suche, wir machten Kaffe mit den Italienern, die schon lange keinen italienischen Kaffee mehr hatten.

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86. Reisetag   23 August 2019
Durch die usbekische Wüste

Leider änderte sich unser Plan heute etwas. Die Fahrt nach Norden zur Insel der Wiedergeburt, wo die Russen in den 60gern ein Biowaffenfabrik aufgebaut hatten, viel aus. Vor einem Monat hat das usbekische Militär die gesamten Ruinen zerstört.

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85. Reisetag   22 August 2019
Zum Aralsee

Von nun an müssen wir jeden Tag viele Kilometer nach Westen machen, um bald wieder in Deutschland zu sein. Heute waren es 375 km, wobei wir einen Abstecher nach Norden machten, um an den früheren Aralsee zu kommen.. Eine Brücke, die über den großen Fluß Amurdarya führte, zeigte immer noch, wie mächtig der Fluß bis hier hin ist. Unser Weg führte uns durch eine Agrarlandschaft, die eigentlich Wüste ist und nur durch Bewässerung fruchtbar gemacht wurde.

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84. Reisetag   21 August 2019
Heißes Xiva

Bei der Hitze mußten wir taktisch vorgehen. Morgens um 7:00 zogen wir los, um die Stadt zu erkunden. Xiva (gesprochen Chiva) ist sehr sauber. Da die Straßen sehr staubig sind, werden sie morgens gewässert, um den staub zu binden.

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83. Reisetag   20 August 2019
Per Autobahn nach Xiva

Es war heiß, so waren wir ganz froh, etwas im klimatisierten Auto zu sitzen. Die ersteh paar Kilometer war die Straße extrem schlecht, alter Asphalt, der tiefe Schlaglöcher aufwieß. Pierre-Allain, der uns etwas vorraus fuhr, gab uns die Koordinaten von Tankstellen durch, wo er Diesel gefunden hatte. Stimmte perfekt, allerdings ging wir etwas gutgläubig an den Tankvorgang.

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82. Reisetag   19 August 2019
Tourismus auf der Seidenstraße

Der Wecker war gestellt für einen Morgenspaziergang durch Buchara, aber wir leisteten Widerstand. Wir sind langsam so erschöpft, dass die Bettschwere erst um 10:00 Uhr ein Frühstück zuließ. Dort lernten wir Joanna und Marek aus Polen kennen, die ein Jahr lang durch die Welt trampen und viel zu erzählen hatten. Das Frühstück ist üppig und lecker, aber irgendwie will unser Verdauungstrakt sich damit nicht anfreunden.

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81. Reisetag   18 August 2019
Samarkand - Zauber der Seidenstraße

Wir erwachten fast ungestört am Morgen auf einem großen, leeren Parkplatz mit Blick auf die Altstadt mit ihren türkiesen Kuppeln. Nur einige Bauarbeiter kamen vorbei und grüßten freundlich.

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80. Reisetag   17 August 2019
Noch ein Land - Uzbekistan

Wir ließen uns Zeit, um das Auto gut zu packen und alle Vorräte wieder aufzufüllen. In einem großen Auchand-Supermarkt bekamen wir alles, 10 Liter Mulch, Cola, Wasser, Toilettenpapier, einfach alles. Das Auto ist voll getankt, die Wasservorräte gefüllt. Wir zogen los zur Grenze.

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79. Reisetag   16 August 2019
Reparatur und Erholung

Uns ging es beiden nicht gut. Wir hatten etwas geschlafen, wir waren kraftlos und erschöpft. Saskia hatte Verdauungsprobleme und war fertig mit der Welt. Das Frühstück wollte nicht so recht in den Mund. Zwei Holländer gaben uns noch ein paar Tipps für die weitere Fahrt nach Uzbekistan. Dann kam der Anruf aus der Werkstatt, alles OK.

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78. Reisetag   15 August 2019
Keine Kaffeefahrt

Sehr erleichtert saßen wir in dem Führerhaus des 40 Jahre alten Kamaz-Lasters, besorgt, dass der Landy auf der Ladefläche nicht durch die Gegend geschaukelt wurde. Zwar kam gelegentlich der Gedanke auf, welches Auto die schlechteren Stoßdämpfer hätte, der Kamaz oder unser defekter Landy... Der Fahrer fuhr sehr langsam, was natürlich das Auto schonte, aber natürlich auch viel Zeit brauchte. In der Fahrerkabine gabe es drei Plätze, vorne zwei unbequeme, hinter den Sitzen eine Mini Ligefläche.

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77. Reisetag   14 August 2019
Warten vor der Polizeistation

Die Nacht war unter den gegebenen Umständen fast schon angenehm. Wir hatten ein klimatisiertes Zimmer, weiche Decken auf dem Boden und bekamen ein leckeres Früstück von unserem Gastgeber serviert. Dann ging es an die Problemlösungen. Abschleppdienst gibt es hier nicht. Man benötigt einen LKW.

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76. Reisetag   13 August 2019
Nichts geht mehr nach Qalai Kumb

Ja, langsam hatten wir keine Lust mehr auf den Pamir, schlechte Straßen, sehr windiges Wetter, trübe Sicht auf die bestimmt sonst schönen Berge, wir waren langsam reisemüde. Zwar zogen wir heute etwas früher los, also um kurz nach zehn aber mit vielen inneren Widerständen.

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75. Reisetag   12 August 2019
Ruhetag mit 55 km

Hier standen wir nun auf der alten Straße unter militärischer Bewachung. Immer im Blick das andere Flußufer, an dem Afghanistan beginnt. Da wir nun knapp unter 2000 Meter sind, wird die Höhenroblematik durch wärme ersetzt. Die dicken Schlafsäcke können wir für den Rest der Reise wegräumen und durch die hauchdünnen Seidenschlafsäcke ersetzen.

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74. Reisetag   11 August 2019
Versorgung in Khorugh

Es ist schon toll, wie gut man plötzlich wieder schläft, wenn man unter 3000 Metern ist. Gemütlich ließen wir es heute Angehen und fuhren erst mal in das Dorf, wo wir gestern Wasser getankt hatten, um die Aktion zu widerholen. Plötzlich rauschen zwei Motorräder heran, es waren Kerstin und Rüdiger aus Dresden, die auf unserem Reisetagebuch gelesen hatten, wo wir sind. Klasse, das hat uns arg gefreut.

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73. Reisetag   10 August 2019
Der Afghanenmarkt

Trüb war der Himmel und ein stürmischer Wind hatte uns viel Staub in der Nacht durch das offene Fenster geblasen. Das hatte bei mir einen deutlichen Hustenanfall ausgelöst. Ansonsten haben wir auf 2700 Metern geschlafen wie die Babies. Direkt 200 Meter neben unserem Schlafplatz ist die afghanische Grenze. Kaum vorstellbar, dass dort alles anders sein soll. Käme auf einen Versuch an, aber das ist wohl eine andere Reise.

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72. Reisetag   09 August 2019
An die afghanische Grenze

Unser karges Plätzchen war nicht schön, aber wir hatten unsere Ruhe, sowohl vor Mücken als auch vor allen anderen. Erst am Morgen kamen die ersten Pamir-Besucher vorbei. Die Nacht war wieder durchwachsen, Auch wenn es angenehm kühl hier oben ist, so schiefen wir nicht durch auf 3800 Meter. Also weiter runter.

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71. Reisetag   08 August 2019
Unterschätzte Höhe

In der Höhe schläft es sich nicht so gut. 4200 Meter waren schon ein Wort. Auch das Aufstehen ist zäh. Das sah unser Landy genauso. Erst der 10 Startversuch wurde mit kleinen Wölkchen und unwilligem Tuckern beantwortet.

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70. Reisetag   07 August 2019
Höher gehts kaum

Die Nacht auf 3920 Meter war ganz ok, nur einmal wachte ich mit Atemnot auf, was dadurch zu beheben war, dass wir das Fenster etwas öffneten. Offenbar sinkt der Sauerstoffgehalt bei geschlossenem Fenster so ab, dass ich Probleme bekomme. Die richtigen Probleme kamen erst, als wir aufstanden. Hunderte Stechmücken stürzten sich auf mich. In wenigen Minuten hatte ich etwa 20 Stiche, was uns zur Flucht nötigte.

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69. Reisetag   06 August 2019
Pamir - an die Grenze gehen

Morgens ist das Wetter gut, keine Wolken und freie Sicht. 7:00 Wecker, 7:15 Wecker erschlagen und aufgestanden, 7:30 Kaffe machen, 7:45 los laufen in Richtung des Berges Peak Lenin. Die Nacht war etwas durchwachsen, aber nachdem wir das Fenster trotz der Kälte einen Spalt geöffnet hatten, schliefen wir wie Babies. Die Höhe merken wir an der Leistungsfähigkeit, aber die Höhenkrankheit läßt uns in Ruhe.

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68. Reisetag   05 August 2019
Blick auf 7000er

Um 6:00 Uhr quälte ich mich aus dem Bett, weil es hier ein so tolles Panorama auf den Papir gäbe, Pustekuchen, alles hinter den Vorbergen versteckt, Habe kein brauchbares Bild hinbekommen, obwohl ich noch auf den nächsten Berg hochgelaufen bin. Leider erwischte mich heute ein wenig das Kopfweh, das aber bald wieder nachließ.

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67. Reisetag   04 August 2019
Aufstieg mit Hindernissen

Die Nacht war zu kurz, zu heiß und mit Bauchweh garniert. Nach dem zweiten Kaffee kümmerte ich mich vor dem Hostel nochmal um die Bedürfnisse des Landies, Heckklappenschalter ausbauen und solange bearbeiten, bis er nicht mehr klemmte. Damit funktioniert auch die Zentralverriegelung wieder. Luftfilter reinigen, Pollenfilter austauschen, Spritzwasser nachfüllen. Saskia brachte das gemeinsame Chaos in Ordnung und wusch nochmals Wäsche. Alles wieder auf Go.

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66. Reisetag   03 August 2019
Süßes Gold in den Bergen

Erst am Morgen sahen wir, wo wir geschlafen hatten. Wie Babies war die Nacht auf 3000 Metern gewesen, scheinbar gewöhnen wir uns doch langsam an die Höhe. Um das Auto lag viel Kuh-Dung, am Auto klebte auch einiges. Wir frühstückten und fuhren über den Pass ins Tal.

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65. Reisetag   02 August 2019
3 Pässe für uns beide

Ja, die beiden Frühaufsteher arbeiteten schon fleißg, als ich mich aus der Koje mühte. Rüdiger hatte mir erklärt, dass unsere Atmung im Schlaf in der Höhe zu langsam ist und sich erst einige Tage Anpassen muß. So wacht man die ersten Nächte mit leichter Atemnot auf, weil die Atemfrequent zu langsam ist. Hab ich ausprobiert, stimmt.

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64. Reisetag   01 August 2019
Unentschlossener Son Kul

Ein letztes Mal genossen wir das üppige und Gehaltreiche Frühstück unserer Gastfamilie. Meine Gaumenprägung hätte die Zusammenstellung auch für ein Abendessen gehalten, aber unsere anstrengenden Tage sind so gut genährt.

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63. Reisetag   31 Juli 2019
Noch ein Ruhetag

Um 7:00 Uhr tönte der Wecker, mir ging es noch immer nicht besser. Das wird wohl ein Problem geben, denn demnächst steht die nächste Wespengiftspritze an, und die sollte nicht bei Erkältung erfolgen. Alles doof.

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62. Reisetag   30 Juli 2019
Gekränkel am Issyk Kul

Oh Mist, mich hats erwischt, Mein Hals war geschwollen, ich war ganz schön platt. Wir verbrachten viel Zeit im Hostel und versuchten, alles wieder zu regeln, was zu regeln war. Wir nahmen uns das Roadbook vom Pamir zur Brust und versuchten herauszufinden, ob wir eine Woche für das Hochgebirge aus unserem Plan heraus schinden könnten. Auch recherchierten wir Visaformalitäten, Dieselversorgung, Höhenprofil, alles schwierig.

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61. Reisetag   29 Juli 2019
Der 4000er Kaffee

Ja, es ist klasse, gemeinsam schwierige Strecken zu meistern. Aber heute trennten sich unsere Wege. Saskia und ich wollten nochmals hoch in die Berge, Gudrun und Thomas zog es runter zum See. Also noch ein letztes gemeinsames Frühstück mit ausreichen Latte Macchiato.

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60. Reisetag   28 Juli 2019
Durch das Burkhan Tal

Die Nacht war kalt, aber die Morgensonne wärmte uns bald wieder auf Betriebstemperatur auf. Langsam wird schon deutlich, dass wir uns im Hochgebirge befinden. Der Schlaf auf 3000 Metern war etwas unruhig. Aber das Panorama entschädigt bei weitem. Kühe schlenderten um unseren Lagerplatz

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59. Reisetag   27 Juli 2019
Hochgebirge am Tosor Pass

Es ist schon ein besonderes Privileg, einfach dort übernachten zu dürfen, wo es einem gefällt. Wenn doch mal ein Auto vorbei kam, winkten uns die Leute freundlich zu. Mit Gudrun und Thomas geht es sehr gemütlich zur Sache, erst nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf dem Weg, was einem Morgenmuffel wie mir sehr entgegen kommt.

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58. Reisetag   26 Juli 2019
Runter und wieder rauf - Aklimatisation

Hintern und Oberschenkel brannten, den anderen ging es etwas besser, aber die gestrige Tour steckte mir doch ganz schön in den Beinen. Die Sonne weckte uns und ließ wieder die ganze Schönheit des Bergpanoramas erstrahlen.

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57. Reisetag   25 Juli 2019
Das ganze Glück der Erde

Ich weiß nicht, was mich geritten hat, dieser Tour zuzustimmen, aber eine gute Portion Neugier war wohl schon dabei. Eigentlich wollte ich den Wecker auf halb sieben stellen, wir wachten aber erst um halb acht auf, und um acht kam der Guide mit 5 Pferden. Also schnell einen Kaffee hinter die Kiemen und ab in den Sattel. Meine bisherigen Erfahrungen mit Pferden waren immer mit gehörigem Sicherheitsabstand erfolgt.

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56. Reisetag   24 Juli 2019
Nur für Russische Autos

Gerade mal 30 km weit war unser Tagesziel entfernt, Altyn Arashan, ein Hochtal, welches auf 2500 Metern liegt, aber der Weg hatte es in sich. Die Dame vom Hostel warnte uns vor, der Weg sei nur mit russischen Autos befahrbar und bot im gleichen Atemzug eine Dreitagestour an. Wir versuchten es selbst. Gemeinsam mit Gudrun und Thomas machten wir uns auf den Weg.

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55. Reisetag   23 Juli 2019
Ruhetag in Karakol

Ein wenig fühlt es sich nach Reise-Erschöpfung an, so viele Erlebnisse, so viele Aufgaben, so viele Strecken, da gönnten wir uns einen Ruhetag, der auch nicht nur ruhig war. Wenn man schon mal die Errungenschaften der Zivilisation zur Verfügung hat, dann werden diese ausgiebig genutzt. Auch wenn es nur eine Steh-Toilette und eine Dusche mit Husten sei.

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54. Reisetag   22 Juli 2019
Enttäuschender Lake Kaindy

Die Nacht war die reine Erholung, niemand störte uns, kaum Wind in dem Tal und angenehme Temperatur ohne Mücken. Nach dem gemütlichen Frühstück fuhren wir nochmals hoch zum See. Auch dieser hatte das gleiche Schicksaal wie der Canyon, an dem wir gestern waren. Zu viele Touristen, weshalb die Zufahrt mit dem Auto gesperrt wurde. So entwickelte sich die Möglichkeit, für Pferdevermieter ein Geschäft aufzubauen. Unten am Ufer des Sees sah es dennoch aus wie auf einer Müllhalde.

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53. Reisetag   21 Juli 2019
Traumhafter Charyn Canyon

Die Nacht war stürmisch, Regen prasselte auf das Auto, es wiegte sich im Wind. An Schlaf war nur selten zu denken. Als wir aufstanden, schien alles vorbei. Die Sonne knallte herunter, und es wurde wieder richtig heiß. Scheinbar will das Wetter nicht so recht Nachtschlaf aufkummen lassen. Egal, es gibt ja den berühmten Kaffee. Schon bald füllte sich der Parkplatz mit Tagesgästen, die richtig Lärm machten. Aus den Lautsprechern der Autos dröhnte kasachische Volksmusik.

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52. Reisetag   20 Juli 2019
Durch die Vorberge des Tien-Shan

Was für ein Morgen, wir erwachten mitten in den Bergen umgeben von einer Wiese garniert mit Edelweiß. Das erste Mal, dass ich diese in Europa so seltenen Blumen sehen konnte. Die Nacht war kühl und angenehm. Wenn es zu kalt ist, kann man noch eine Decke mehr nehmen, aber wenn es zu warm ist ...

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51. Reisetag   19 Juli 2019
Flucht in die kühlen Berge

Die Nacht war affig heiß, Moskitos flogen Angriffe auf mich, und der Salat lag nicht nur schwer im Magen, er wollte auch zügig wieder raus. Mir ging es dreckig. Mit Kerstin und Rüdiger frühstückten wir noch, bevor sie loszogen, ihren Motor aus dem Zoll herauszueisen. Saskia und ich packten gemütlich unsere Sachen, während ich alle paar Minuten die Toilette frequentierte.

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50. Reisetag   18 Juli 2019
Almaty - die Hitze der Stadt

Heiß war es, verdammt heiß. Wenn es möglich war, verzogen wir uns in den Schatten und schnurbsten Melone. Allerdings standen einige Wartungsarbeiten für mich und viel Wäsche für Saskia auf dem Programm. Die Reifen durften runter, um den Bremsbelag-Sensor zu tauschen.

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49. Reisetag   17 Juli 2019
Almaty - die Metropole im Süden

Geplant waren mehrere Klettertage, doch die Temperaturen waren dagegen. Und der Wetterbericht prognostizierte jeden Tag ein paar Grad mehr. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf zur Metropole des Südens: Almaty. Dabei kamen wir an einem Solarkraftwerk vorbei, eine große Besonderheit im Land der fossilen Brennstoffe.

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48. Reisetag   16 Juli 2019
Klettern an den Petroglyphen

Schon am Morgen stieg das Thermometer unangenehm schnell in die Höhe. Wir parkten das Auto direkt unden am Fluß vor den Felsen und schauten uns die Routen an. Zwar hatte ich Beschreibungen der Routen dabei, allerdings nur von den Felsen, die bereits in der Sonne lagen. Auch waren die Routenbeschreibungen mit Google-Übersetzer aud dem Russischen übersetzt, was zu eigenartigen Ergebnissen führte.

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47. Reisetag   15 Juli 2019
Hitze im Altyn Emel Nationalpark

Um 3:00 Uhr ging der Wecker, wie eine geräderte Trockenpflaume stieg ich aus der Heckklappe, zerrte die vorbereitete Kamera mit Stativ aus dem Auto und versuchte dieses Panorama zu machen. Der Mond war gerade links im Bild untergegangen, rechts kam schon der Schein der aufgehenden Sonne. Die Milchstraße war nur ene Andeutung.

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46. Reisetag   14 Juli 2019
Der Altyn Emel Nationalpark

Eine Nacht ohne Landy, er stand ganz traurig vor unserem Hotelfenster. Ich glaube, er hat uns verziehen. Die Nacht war erholsam und ließ uns den gestrigen Tag bald vergessen.

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45. Reisetag   13 Juli 2019
Der lange Marsch Teil 2

Es ist erstaunlich, wie erholt und entspant man nach einer solchen Horror-Fahrt man aus dem Landy-Bettchen kriechen kann. Nur gelegentlich hörten wir die Eisenbahn hupen, die einen Kilometer neben uns vorbei führte. Stalin hatte diese Strecke bauen lassen, die Trans-Turk, die das Baumwollreiche Uzbekistan mit Moskau verbinden sollte.

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44. Reisetag   12 Juli 2019
Der lange Marsch nach Süden

Es ist keine Heldenpose, wenn ich mich des Morgens von der Liegefläche nach vorne quäle und aus dem Bettchen steige. Grund genug, dies so selten wie möglich zu machen und des Nachts nicht raus zu müssen. Der Nachteil eines so kleinen Camping-Autos wird durch die geringe Größe und den niedrigen Verbrauch aufgehoben. Wenn andere Fahrzeuge mit komfortabler Zweiraumwohnung und einem Verbrauch von 30 Litern/100 km umkehren müssen, weil das Gelände zu schwierig ist, können wir oft noch weiterfahren.

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43. Reisetag   11 Juli 2019
Gemütliches Warten an der Grenze

Unsere Nacht hatten wir auf der Straße vor dem Hostel im Auto verbracht. Zunächst hatte ich noch die Gedanken an böse Buben, die das Fenster einwürfen und uns beraubten. Darüber schlief ich ein und wachte am nächsten Morgen unversehrt am gleichen Ort auf.

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42. Reisetag   10 Juli 2019
Keine Lust auf Piste

Die Brücke stand noch, es war also unnötig, dass ich auf der Karte nach einem zweiten Weg aus dem Tal geschaut hatte. Aus dem gemütlichen Frühstück wurde nichts. Gerade, als wir den Kaffee fertig hatten, setzte kräftiger Regen ein. Egal, heute war ohnehin nur Kilometer fressen angesagt.

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41. Reisetag   9 Juli 2019
Über die Grenze nach Russland

Einen Wecker stellten wir uns nicht. Erst um 9:00 Uhr wurde es im Auto zu warm. Aibek und seine Frau begrüßten uns sehr herzlich. Es war eine sehr guten Entscheidung gewesen, wieder hier her zu kommen. Wir duschten, räumten das Auto auf, wuschen nochmals eine Wäsche und machten alles für den großen Transit bereit. Ein russischer Psychotherapeut namens Micha (weißer Bart und glatze) interessierte sich sehr für unsere Fuhre und unsere Art zu reisen.

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40. Reisetag   8 Juli 2019
Hochwasser im Nordwesten

Der Himmel war bedeckt, mein Bewußtsein auch. Der nächtliche Einsatz für die Milchstraße hatte Folgen. Erst 2 Kaffe und 4 Zigaretten später hatte ich genug Körperspannung aufgebaut, um mich aufrecht auf dem Beifahrersitz zu halten. Auf den 12 km Piste bis zur Asphaltstraße zauberte das Waschbrett ein feines Tremolo auf die Stimme.

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39. Reisetag   7. Juli 2019
Zwischen bangen und hoffen

Dieses Flußtal ist einfach traumhaft, zumindest wenn die Sonne scheint und der blaue Himmel sich im Wasser spiegelt. Wir hielten uns nicht lange hier auf und zogen weiter in die 35 km entfernte Stadt Tosontsengel, um dort Einkäufe zu erledigen.

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38. Reisetag   6. Juli 2019
Ab nach Haus, der lange Heimweg

Die Hauptstadt liegt hinter uns, das Auto ist repariert, es sind noch 4 Tage, bis die Grenze zum Nadam-Fest für eine Woche schließt. Also nichts wie gen Westen. Heute beginnen wir unsere Heimfahrt. Ok, mit ein paar Umwegen, aber von jetzt ab kommen wir Stuttgart Stück für Stück näher. Darauf erst mal einen Kaffee. 720 km lagen heute vor uns, also zeitig los, denn das sind für mongolische Straßen viele Stunden Fahrt.

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37. Reisetag   5. Juli 2019
Landy bekommt neue Kniegelenke

Um sieben klingelte der Wecker, schnell einen gemeinsamen Kaffee, dann trennten sich unsere Wege. Saskia blieb im Hostel und kümmerte sich um die Wäsche, ich quälte den Landy durch den Berufsverkehr 25 km zur Land Rover Werkstatt Starchase. Zwar hatte ich einen Termin um 8:30 Uhr, aber Arbeitsbeginn ist erst um neun. Egal, der Landy sollte neue Kniegelenke bekommen, und dafür ist auch etwas Wartezeit akzeptabel. Während sich ein Mechaniker an der Vorderachse zu schaffen machte, nahm ich nochmals die Hinterräder ab und justierte profilaktisch die Feststellbremse.

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36. Reisetag   4. Juli 2019
Zurück zur Chaos-Hauptstadt

Der Wind nervt langsam, einfach mal draußen einen Kaffee machen ist schwierig, weil uns alles fortgeweht wird. Jedesmal mußten wir uns erst einen Windschutz suchen, bevor wir überhaupt die Gaskocher anwerfen konnten. Also beschlossen wir, die letzten 270 km bis Ulaan Baatar zügig hinter uns zu bringen. Die Straßen waren ok, die Schlaglochfrequenz hielt sich in Grenzen. Je näher wir an die Hauptstadt kamen, um so größer wurden die Herden, die gelegentlich über die Straße getrieben wurden.

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35. Reisetag    3. Juli 2019
Nasse Gobi-Wüste

Als wir am Morgen unseren Schlafhügel verließen, kamen wir an einer Beerdigung vorbei. Die Toten werden hier abseits der Dörfer versteckt. Wir fuhren in die Stadt Dalangzadgad (keine Sorge, ich kann den Namen auch nicht aussprechen) und füllten unsere Vorräte auf, Supermarkt, Tankstelle und ...

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34. Reisetag    2. Juli 2019
Endlich wieder Asphalt und Sterne

Um aus der Sandwüste des Khongoryn Els raus zu kommen, sind es gerade mal 60 km bis zur nächsten Ortschaft Bayandalay, wo wieder die Asphaltstraße beginnt. Jedoch sind die Pisten bis dort hin so ausgefahren, dass tiefes Waschbrett das Auto durchschüttelt. Ab einer Geschwindigkeit von etwa 65 km/h lassen die Vibrationen nach, allerdings ist es nur dann möglich, so schnell zu fahren, wenn die Straße gerade ist.

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33. Reisetag    1. Juli 2019
Wenig Sport, viel Gequatsche

So, heute wollten wir angreifen, aber die Lethargie hielt uns viel zu lange im Bettchen gefangen. Erst gege neun hatten wir genug Kaffee eingenommen, um uns zu bewegen. Wir fuhren zum Hauptparkplatz, wo alle Touris auf die Dünen hochgetrieben wurden und wollten uns einreihen.

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32. Reisetag    30. Juni 2019
Leben in der Sandwüste

Ist das schön hier in der Wüste, wir sitzen zwischen den Dünen, gammeln rum und genießen die Windstille im Schatten unserer Markise. Kann es was schöneres geben? Das Leben kann hier ganz entspannt sein. Ein ausgedehntes Frühstück, viel Kaffee, ein wahrer Genuß..

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31. Reisetag    29. Juni 2019
In der Sandwüste

Unser Nachtlager verließen wir zügig, es war noch immer windig und ohnehin nicht so schön. Wir fuhren nach Norden in Richtung der Dünenlandschaft Khongoryn Els, einem Sandstreifen, der bis zu 8 km breit und knappe 90 km lang ist. Die Pisten wurden etwas besser, und die ersten 50 km bis zu dem Ort Severy kamen wir gut voran.

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30. Reisetag    28. Juni 2019
Stressig durch die Gobi

Am Morgen weckten uns die Hufe einiger Pferdeherden, die an unserem Auto vorbei in die Schlucht zogen, um dort zu trinken. Aber der Zeitpunkt war sehr ok. Dank der steilen Felswände erreicht uns die Sonne erst recht spät.

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29. Reisetag    27. Juni 2019
Gemütlich durch die Gobi

Wir schliefen aus, also so lange, bis es zu heiß im Auto wurde. Als erstes parkten wir das Auto um, damit wir die Steilkante von unten betrachten könnten.

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28. Reisetag    26. Juni 2019
Nach der Werkstatt in die Wüste

Schon wieder der Wecker, alles zusammenpacken, kräftig Kaffee zu uns nehmen und uns von all den netten Leuten verabschieden, die wir hier im Oasis kennen gelernt hatten. Wir sollten um 9:30 Uhr an der Autowerkstatt sein.

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27. Reisetag    25. Juni 2019
Nichts gereiht in Ulaan Baatar

Es regnete in der Nacht, was uns herzlich egal war. Aber den Morgen über auch. So gingen wir zu Maike und Albert in den Truck ins Exil. Auch wenn wir uns nicht als erfahren empfinden, so konnten wir doch einige Tipps aus unserer bisherigen Tour weitergeben. Nein, wir hatten nicht vor, in einem See zu parken, doch ein Wasserabfluß war verstopft, so hatten wir bis zur Mittagszeit ein Wassergrundstück.

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26. Reisetag    24. Juni 2019
In die Metropole

Der reparierte Kompressor läuft wie eine 1. Muß er auch, weil wir in der Mini-Gobi die Reifen auf 1,7 Bar abließen. Auf Asphalt brauchen wir aber wieder vollen Druck, denn heute sollte es in die Hauptstadt nach Ulaan Baatar gehen. Falls Ihr meint, das die Schreibweise einer meiner üblichen Schreibfehler sei, so sei Euch versichert, diesmal nicht. Ich habe ein halbes Dutzend Transliterationen für den Städtenamen gefunden und mich halt für diese entschieden.

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25. Reisetag    23. Juni 2019
Erste Wespengift-Impfung

Der gemütliche Morgen im Ferienresort wurde natürlich von den Mitarbeitern begleitet, die sich sehr interessiert an unserer Lebensweise gaben, ohne dabei jedoch aufdringlich zu werden. Kaffee wird hier fast gar nicht getrunken, wir sind im Tee-Land. Schon gar kein Latte Macchiato mit aufgeschäumter Milch. Komisch, diese Deutschen.

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24. Reisetag    22. Juni 2019
Mongolische Kultur in Tsetserleg

Für das einfache Zimmer mit Gemeinschaftsdusche,-WC und einem bewachten Parkplatz im Hinterhof bezahlten wir inklusive Frühstück 33,- Euro, die bislang teuerste Unterkunft in der Mongolei, aber wir fühlten uns hier gut aufgehoben. Aber draußen in der Natur zu schlafen ist uns inzwischen lieber.

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23. Reisetag    21. Juni 2019
Langweiliger Vulkan

Wir hatten uns eine Wiese abseits der Straße und ohne Gewässer zwischen einigen Hügeln außerhalb der Stadt zum übernachten ausgesucht. Gestern Abend war Saskia noch mit 80 km/h in einer 50ger-Zone von einer Polizeikontrolle gestoppt worden. Allerdings viel die Kontrolle extrem kurz aus, da wohl der Nachfolgende Bus viel interessanter schien. Wir kamen ohne Bußgeld davon. Am Morgen wurden wir unsanft durch Geklapper an der Motorhaube geweckt.

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22. Reisetag    20. Juni 2019
Sonnenaufgang über den Dünen

Das flache Licht um den Sonnenaufgang herum modeliert besonders schön die Landschaft. Allerdings sehe ich das fast nie, weil ich da noch schlafe. Also wurde der Wecker heute früh auf den humanistisch bedenklichen Wert von 4:30 Uhr gestellt. Allerdings ließ ich Saskia noch weiterschlafen und genoss meinen anderthalb stündigen Spaziergang durch die Dünen.

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21. Reisetag    19. Juni 2019
4 Stunden für 56 km

Um 5:00 Uhr klingelte der Wecker, ein Blick nach draußen verhieß, die Dünen waren noch komplett im Schatten. Wir schliefen weiter und krochen um 8e aus den Federn. Gut gestärkt mit Kaffee und Müsli marschierten wir die anderthalb Kilometer durch weiche Dünen bergauf zur Quelle. Der Blick war atemberaubend, wie das Wasser aus einem tropfenförmigen Loch im Sand kam.

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20. Reisetag    18. Juni 2019
Der Fluß, der aus der Düne kommt

Ja, wenn man im Auto schläft, kann es vorkommen, dass man etwas verknittert wieder herauskommt. Aber das Bild war auch noch vor dem zweiten Kaffe entstanden. Es ist ein Genuß, hier in der schönen Natur aufzuwachen und nicht in einem Hotel oder in einer Stadt.

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19. Reisetag    17. Juni 2019
Planänderung wegen Sandsturm

Ein wenig ausschlafen, gemütlich frühstücken, doch plötzlich brach ein Wind los, dass uns die Markise um die Ohren flog. Hektisch räumten wir alles ein und fuhren weiter über die komfortable Asphaltstraße, auf der es kaum etwas zu sehen gab: Steppe und in der Ferne Berge.

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18. Reisetag    16. Juni 2019
Auf in die Mongolische Weite

Von nun an wollen wir das Tempo rausnehmen und nicht mehr ganz so viel im Auto sitzen. Mehr Pausen machen und uns etwas treiben lassen. Auch haben wir festgestellt, dass es notwendig ist, zeitig ins Bett zu gehen, weiil uns sonst die Sonne zu früh aus dem schwarzen Auto herauskocht.

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17. Reisetag    15. Juni 2019
Ruhetag in Olgi mit Hund

Wir waren so erschöpft von dem Transit-Marathon, dass wir den heutigen Tag hauptsächlich in dem Ger-Camp verbrachten. Ger ist die Mongolische Jurte links im Bild. Mittig das Wohnhaus der Familie, rechts unser Landy vor dem Sanitär-Gebäude.

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16. Reisetag    14. Juni 2019
Über den Altei in die Mongolei

Wenn es Nachts regnet oder auf der Fahrt, tut uns nicht weh, Aber morgens und Abends hatten wir zum Glück, trockenes Wetter. Um sechs Uhr standen wir vor dem Landy und kochten Kaffee, weil heute der Grenzübertritt in die Mongolei auf der Wunschliste stand. 200 km Piste, weitere 350 km Bergstraßen und eine Grenze, von der wir viel Wartezeiten befürchteten.

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15. Reisetag    13. Juni 2019
Endlich wieder Berge

Da unser Schlafplatz kurz vor der Russischen Grenze war, kamen wir frühmorgens an einen fast leeren, kleinen Grenzübergang, wo wir sehr freundlich und zügig von Kasachischer und Russischer Seite abgefertigt wurden. 5 Minuten schauten sich die Russischen Grenzer das Auto an, die Papiere wurden für uns ausgefüllt, und nach 45 Minuten wurden wir in den Russischen Altei entlassen. Endlich wieder Berge.

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14. Reisetag    12. Juni 2019
Die Chatastrophe von Semipalatinsk

Um vier Uhr piepste die Weckerarmada, wir hatten drei Stück gestellt. Raus aus der Koje, Viel Kaffee, alles einpacken und los, wir wollen das ehemalige Atomtestgelände Semipalatinsk besuchen, auch genant das Polygon. Eigentlich benötigt man dafür eine Sondererlaubnis, aber der Zugang wird nicht kontrolliert, das Gebiet ist hunderte Quadratkilometer groß, und so früh wird wohl kaum jemand auf den Beinen sein.

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13. Reisetag    11. Juni 2019
Transit nach Kurtsatow

Viel zu früh klingelte der Wecker, noch vor dem ersten Kaffe kümmerte ich mich um gefiltertes Wasser, der Filter war verstopft, kläglich tröpfelte das Wasser in den Tank, Mist. Also den Ersatzfilter raussuchen, wir haben nur einen, und wir sind noch zweieinhalb Monate unterwegs. Ich stieg in die Katakomben des Autos, wo die Vorräte lagerten und entdeckte, dass sie mit Saskias Bier geflutet waren. Alles nass.

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12. Reisetag    10. Juni 2019
Der Meister reitet mit dem Pferd

Ausschlafen tat richtig gut. Da Montag war, standen heute einige Erledigungen auf dem Plan. Nach dem zweiten Kaffee bastelte ich etwas am Auto rum, eine Plastikabdeckung war unsanft an einer Bodenwelle hängen geblieben.

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11. Reisetag    09. Juni 2019
Astana heißt jetzt Nur-Sultan

Wir hatten die Wahl zwischen einem Hostel-Zimmer und auf dem Parkplatz in unserem Auto zu schlafen. Na dann ratet mal...
Wir pennten im Auto und waren bald kommunikativer Mittelpunkt der Bewohner. Hier seht ihr Freddy aus Calw und Bobby aus Kanada im Gespräch mit Saskia. Wir freundeten uns mit allen recht schnell an und machten uns schließlich zu 6 (inkl. Hund) gemeinsam auf den Weg in die Stadt. Natürlich zu Fuß, ist ja nicht weit.


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10. Reisetag    08. Juni 2019
Über die Steppe zur Hauptstadt

Wieder früh aus dem Bett, wieder alles zusammenrichten, zwei Kaffee und auf die Steppe, die letzten 700 km bis zur Hauptstadt. Die Steppenfahrerei geht uns auf den Kecks. Immerhin waren die Straßen gut, wir kamen zügig voran. Aber mit Pausen und tanken kommen eben auch wieder 10 Stunden zusammen. Also beschlossen wir, etwas "Drive-by-Shooting" zu machen, also so wie die Amerikaner gerne aus dem Auto heraus Lebewesen erschießen, machten wir aus dem Autofenster heraus einige Aufnahmen.

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9. Reisetag    07. Juni 2019
Mehr Kasachische Steppe

Langsam wird es zäh. Mit voller Absicht haben wir die größte Transitstrecke an den Anfang der Reise gestellt, um später etwas weniger im Auto zu sitzen. Aber 6000 km jeden Tag fahren geht schon auf Gesäßmuskel und Nerven. So begannen wir heute im Auto sitzend zu überlegen, wo die Fahrstrecke noch kürzbar wäre, denn Entspannung kommt gerade nicht auf.

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8. Reisetag    06. Juni 2019
Bekanntschaft mit der Steppe

Unser Zimmer war einfach und in Ordnung. Auch wenn die Geräuschkulisse direkt an einer Straße und die Nachts noch ankommenden LKWs den Schlafkomfort etwas trübten In der Wildnis im Auto schlafen ist da schon ungestörter.

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7. Reisetag    05. Juni 2019
Transit nach Kasachstan

Die Nacht war nicht lang, bereits um halb vier ging die Sonne auf, zum glück hinter uns. Um 6 klingelte der Wecker, wir mußten räumen. Alles wieder fahrtauglich machen und ein gemütliches Frühstück mit 2 Kaffee pro Person.

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6. Reisetag    04. Juni 2019
Transit durch Russland

Nein, wir stellten uns keinen Wecker, und es war ganz schön frisch heute Nacht. Langsam merken wir das kontinentale Klima, tags brennt die Sonne, nachts kühlt es ab. Bei Tageslicht entdeckten wir, dass wir mal wieder ein richtig lauschiges Plätzchen gefunden hatten, einige Senioren angelten am Wasser und kamen zu uns rüber, als wir freundlich ihnen zuwinkten. Die Kommunikation ging mit Händen und Wortfetzen, aber war sehr herzlich.

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5. Reisetag    03. Juni 2019
Transit nach Russland

Auch wenn wir gestern nicht selbst fahren mußten, war es doch ein langer Tag, 13 Stunden waren wir unterwegs. Die Klimaanlage im Bus machte die Fahrt zwar etwas erträglicher, jedoch auch die Luft so trocken, dass Saskia Probleme mit den Kontaktlinsen bekam.

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4. Reisetag    02. Juni 2019
Katastrophentourismus - Ausflug nach Tschernobyl

Die einzige touristische Unternehmung dieser Reise ist eine Bussfahrt mit einem Veranstalter nach Tschernobyl in die Sperrzone um das geplatzte Kernkraftwerk. Ohne Sondererlaubnis und Führer ist es nicht möglich, legal dort hin zu kommen. Also quälten wir uns zeitig aus dem komfortablen Hotelzimmer und standen auf die Minute pünktlich mit zwei MCdoof-Kaffees an der Bushaltestelle. In einer Gruppe von 40 Leuten fühle ich mich so richtig aufgehoben, aber es war mein Wunsch.

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3. Reisetag    01. Juni 2019
Durch die Ukraine nach Kiew

Den armen Angler, den wir heute nacht geweckt hatten, entschädigten wir des morgens mit einem Kaffe. Doof, dass wir kein Russisch können, langsam wird die Verständigung etwas zäh. Die Sonne brannte bereits um 8:00 Uhr so auf unser schwarzes gefährt, dass wir aus der Konserve gekocht wurden. Lösung: nachts schlafen.

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2. Reisetag    31. Mai 2019
An den Rand der Europäischen Union

So richtig früh aus dem Bett wollten wir nicht, auch war das Frühstück mit Karsta so gemütlich, dass wir erst um 9:00 Uhr loskamen. Heute gibt es auch nicht spannendes, nur fahren, fahren und fahren.

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1. Reisetag    30. Mai 2019
Die Reise beginnt

Heute beginnt also die Reise, die wir so lange vorbereitet haben. Eine unruhige Nacht in den Knochen packten wir noch die letzten Dinge ins Auto. Saskias Vater kam zum Frühstück und sprach uns noch viel Mut zu. Es wird durch 7 Zeitzonen gehen, immer der Sonne entgegen

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Vorbereitung   Beginn September 2017
2 Jahre Vorbereitung

Seit zwei Jahren gehen wir unserer Umgebung mit dem Traum auf die Nerven, für ein viertel Jahr auf große Reise zu gehen. Zunächst war es eine wilde Idee, dann kloppften wir die Möglichkeiten ab, ob eine so lange Reise überhaupt umsetzbar und finanzierbar wäre. Es begann die Überlegung, wohin es eigentlich gehen sollte, und schnell waren wir uns einig, nicht nach Osten. Ja, warum eigentlich nicht? Klar, da gibt es viele Vorurteile. Und kaum hatten wir uns das eingestanden, begannen wir zu recherchieren, was es gen Osten alles zu sehen gäbe. Wir beschlossen, die Vorurteile erst einmal hinten anzustellen und begannen zu planen.

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